Literatur über Hypnose
Hier ein kleiner Ausschnitt aus der Masse an Literatur über Hypnose:
- Kurt Tepperwein, Die hohe Schule der Hypnose. Praktische Lebenshilfe für jedermann.
Das Buch ist als Einführung geeignet und gut lesbar. Es richtet sich an Laien.
- Werner Meinhold, Das große Handbuch der Hypnose.Theorie und Praxis der Fremd- und Selbsthypnose
Sehr umfangreiches Werk über Hypnose mit einer Reihe praktischer Tipps. Auch Fachleute können hier gute Ideen finden.
- Hans-Christian Kossak, Hypnose. Ein Lehrbuch
Dieses Werk richtet sich an Therapeuten und Psychologen. Es ist ebenfalls sehr umfangreich und enthält eine ausführliche Literaturliste. Das Buch ist für mich unentbehrlich.
- Tad James, Kompaktkurs Hypnose. Wie man Phänomene tiefer Trance hervorruft
Eine gelungene Einführung in die Hypnose, die eher dem nicht direktiven (oder indirekten) Hypnosestil den Vorzug gibt, wie er auch von Milton Erickson entwickelt wurde.
- Ernest Rossi (Hrsg.), Gesammelte Schriften von Milton H. Erickson
Besonders Bände 1 (Vom Wesen der Hypnose), 5 und 6 (Innovative Hypnotherapie I+II). Eine wahre Fundgrube.
- Dietrich Langen, Die gestufte Aktivhypnose. Eine Anleitung zur Methodik und Klinik
In dem Büchlein erläutert Prof. Langen das effektive Zusammenwirken des autogenen Trainings (nach Schultz) mit Fremdhypnose
Ältere Werke (vor 1920)
- James Braid, Neurypnology; or, the Rationale of Nervous Sleep
Klassiker über die Hypnose-Techniken des Zahnarztes James Braid, der eigentlich die Phänomene des damals modernen „Magnetisierens“ oder des „Mesmerismus“ widerlegen wollte und selber hypnotische Effekte erzielte, die er für seine Praxis einsetzen konnte.
- Hans Ertl, Vollständiger Lehrkursus des Hypnotismus
Ein experimentelles Buch über klassische, autoritäre Hypnose
- Evans Gordon, Die geheimen Mächte der Hypnose und der Suggestion oder: Der Weg, im Leben glückliche Erfolge zu erringen. Lehrbuch des Hypnotismus, Magnetismus und der Suggestion
Auch aus heutiger Sicht nicht vollständig unsinnig, aber dennoch eher ein Kuriosum.
- Reinhard Gerling, Der praktische Hypnotiseur
Zeigt typische hypnotische Phänomene auf, die zum größten Teil therapeutisch heute nicht mehr denkbar sind. Hier ein Zitat aus dem Werk, das seinen therapeutischen Ansatz verdeutlicht:
„Bei Lügenhaftigkeit eines Kindes hat man zunächst den kleinen Patienten in der Hypnose von der Hässlichkeit und den Nachteilen zu überzeugen, die dieses Laster für ihn im Gefolge haben müsse. Der Eindruck ist weit tiefer und nachhaltiger als die gleiche im Wachzustande erteilte Ermahnung. Später suggeriere man starkes Erröten, Unruhe und Zittern nach jeder ausgesprochenen Lüge. Hat sich diese Suggestion verwirklicht, so folgt diejenige, die Unruhe und das Zittern werde schon bei beabsichtigter Lüge eintreten, der Zustand werde schrecklich sein, während die gesprochene Wahrheit sofortige Erleichterung und großes Wohlbehagen bringen werde usw.“
... womit man sich auch gleich die möglichen Gefahren der Hypnose veranschaulichen kann. Solchen Unsinn wird man heute hoffentlich nicht mehr erleben.
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